Original-Diagnose Systeme

Unsere Original Herstellerdiagnose-Systeme werden Sie und Ihren Betrieb erfolgreicher machen.
Wir rüsten Ihnen Betrieb mit leistungsfähigen Original Herstellerdiagnose-Systemen aus. Erfahren Sie, wie Sie diese Systeme nutzen können, welche Funktionen diese abdecken, wie diese zu Ihrem Erfolg beitragen und wie wir Sie unterstützen.
Original Herstellerdiagnose-Systeme in der freien Werkstatt: Der ultimative Leitfaden für bessere Ergebnisse und mehr Erfolg
Moderne Fahrzeuge sind rollende Computer. Für freie Kfz-Betriebe wird die Luft dünner: Steuergeräte sperren den Zugriff, Software-Updates sind blockiert, und beim Austausch einfachster Komponenten stehen die notwendigen Funktionen über den Universaltester oder Mehrmarkentester nicht zur Verfügung. Wer jetzt nicht handelt baut Kompetenz ab und verliert seine Kunden an die Vertragswerkstätten.
Dieser Leitfaden zeigt Ihnen, wie Sie mit Original Herstellerdiagnose-Systemen (OE-Diagnose) neue Umsatzpotenziale erschließen, bessere Ergebnisse erzielen, Kosten reduzieren, gefährliche Remote-Falle umgehen und die Zukunft Ihrer Werkstatt sichern.
Inhalt
- Im Spannungsfeld zwischen Mehrmarken-Tester und Remote-Services
- Was sind Herstellerdiagnose-Systeme?
- Wirtschaftliche Vorteile von Herstellerdiagnose-Systemen
- Technische Vorteile von Herstellerdiagnose-Systemen
- Wie Herstellerdiagnose-Systeme funktionieren
- Bestandteile von Herstellerdiagnose-Systemen
- Exkurs: Volkswagen D³ Edge Box und Baseline-Flashen
- Exkurs: Beurteilung von PassThru - Lösungen
- Exkurs: Remote-Services -schnelle Hilfe oder teure Abhängigkeit?
- Herstellerdiagnose-Systeme sind echte Problemlöser
- Ihr Weg zu Original Herstellerdiagnose-Systemen
Das Dilemma der freien Werkstatt: Warum Mehrmarken-Tester nicht mehr reichen und Remote-Services Ihre Zukunft gefährden
Jeder freie Werkstattinhaber kennt das Szenario: Ein Kunde bringt seinen Euro-6-Diesel mit einem komplexen Elektronikproblem. Der bewährte Mehrmarken-Tester wird angeschlossen, doch statt einer klaren Diagnose erscheint die Fehlermeldung: „Funktion nicht unterstützt“ oder „Zugriff verweigert“. Egal ob es um das Anlernen neuer LED-Scheinwerfer, die Kalibrierung von Fahrerassistenzsystemen (ADAS) oder das Flashen eines Getriebesteuergeräts geht – Universaltester stoßen bei der Tiefendiagnose systematisch an ihre Grenzen. Die bitteren Konsequenzen für Ihren Betrieb
Umsatzverluste
Sie müssen das Fahrzeug unrepariert an eine Vertragswerkstatt weiterreichen.
Image-Schäden
Der Kunde zweifelt an der Kompetenz Ihrer Werkstatt und wechselt beim nächsten Mal direkt zum Markenbetrieb.
Standzeiten
Fahrzeuge blockieren tagelang die Hebebühne, weil auf externe Termine gewartet werden muss.
Ertragsausfälle
Die Durchlaufzeit eines Auftrags bestimmt, ob Sie als Unternehmer Geld verdienen oder nicht. Unproduktive Zeiten, Zeiten in denen Sie nach einer Lösung suchen sind Renditekiller.
Frustrierte Mitarbeiter
Ihre Mitarbeiter lieben es Aufgaben erfolgreich zu lösen – gelingt dieses nicht, sind Sie frustriert, unproduktiv und demotiviert
Keine neuen Mitarbeiter
Arbeiten sie wie eh und je, dann sind Sie wenig interessant für neue Mitarbeiter, die sich eine positive Lebensentwicklung wünschen.
Kompetenzabbau
Beauftragen Sie zur Problemlösung eine Remote-Diagnose-Service, dann wissen Sie bei der Auftragserteilung nicht wirklich ob dieser ihre Probleme lösen kann und Sie bauen mit jedem nicht selbst gelösten Fall Kompetenz ab.
Zu hohe Kosten
Remote-Services fressen Geld, denn mit jedem Auftrag sind zwischen 80 und 150 Euro fällig – hinzu kommen noch die unproduktiven Wartezeiten Ihres Teams.
Was sind Original Herstellerdiagnose-Systeme?
Original-Herstellerdiagnosesysteme ermöglichen es Ihrem Kfz-Betrieb, mit denselben Berechtigungen auf die Reparatur- und Wartungsinformationen (RMI) sowie auf Diagnose-, Codierungs- und Programmierfunktionen zuzugreifen wie ein autorisierter Vertragsbetrieb der jeweiligen Fahrzeugmarke.
Dies gilt nicht nur für Pkw aller Hersteller, sondern ebenso für Transporter, schwere Nutzfahrzeuge, Busse und sogar Landmaschinen.

VW Marken

Volvo

Porsche

Mercedes-Benz

Mazda

Kia

JLR

Hyundai

Ford

BMW

Mercedes-Benz

Scania

MAN

DAF

Volvo

Fendt

John Deere

Claas
Orginal Herstellerdiagnose-Systeme bringen Ihnen viele Vorteile
Neben vielen unschlagbaren technischen Vorteilen von Original Herstellerdiagnose-Systemen im Werkstattalltag, bieten Ihnen diese Systeme ganz neue Möglichkeiten, Ihren Betrieb erfolgreicher zu machen. Wir haben nachfolgend für Sie die wichtigsten Punkte zusammengefasst.
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Aufbau von Markenkompetenz
Haben Sie die richtigen Original-Diagnosesysteme, dann bauen Sie Markenkompetenz auf. Das ist Grundlage für Ihre Fokussierung und Spezialisierung -
Bessere Werkstattdurchläufe
Alle technische Herausforderung lösen Sie direkt im eigenen Betrieb, denn Sie haben alle Informationen und Funktionen selbst in der Hand und sind unabhängig von Dritten -
Zufriedenere Mitarbeiter
Ihre Mitarbeiter lieben die Arbeit an Autos und wollen erfolgreich sein – mit Original-Diagnoselösungen geben Sie ihnen diese Möglichkeit. -
Neue Mitarbeiter finden
Mit Original-Diagnoselösungen heben Sie sich vom Einheitsbrei der Freien Werkstätten ab und machen sich auch interessant für Mitarbeiter, die in den Vertragswerkstätten arbeiten. -
Zufriedene Kunden
Sie glänzen mit Markenkompetenz, sind etwas günstiger als die Vertragswerkstatt und halten Termine ein – damit werden Sie Ihre Kunden begeistern -
Zahlungskräftige Kunden
Sie sprechen neue Kundengruppen mit jungen Fahrzeugen an. Die verfügen über eine solide Kaufkraft sind auf der Suche nach Ihnen als Alternative zur Vertragswerkstatt. -
Höhere Stundenverrechnungssätze
Alternative zur Vertragswerkstatt und unabhängiger Spezialist vermerkten Sie Ihre Leistung auf einem anderen Niveau. -
Service ab dem ersten Tag
Mit direkter Werksanbindung arbeiten Sie garantiesicher und werterhaltend - damit werden interessant für Kunden mit jungen Fahrzeugen. -
Mehr Ruhe und Fokus
Nicht zuletzt geht es auch um Sie als Mensch und um Ihr Team – wenn Sie mit weniger Hektik und mehr Ruhe bessere Ergebnisse erzielen, dann ist das gut für alle.
-
Geführte Fehlersuche
Zugriff auf die originalen, herstellerspezifischen Prüfpläne, die technischen Produktinformationen mit Lösungen zu symptomatischen Fehlerbildern und Stromlaufplänen. -
Eigenständige Komponentenfreischaltung
Problemloses Codieren und Anlernen von Bauteilen sowie von Steuergeräten mit Diebstahlschutz-Funktionen. -
Programmierung und Softwareupdates
Softwareupdates lassen sich tagesaktuell und einfach auf alle Fahrzeuge installieren. -
3rd-Level Support durch den Fahrzeughersteller
Support durch uns und das Systemumfeld der Fahrzeugherstellers - bis zum 3rd-Level Support. -
Arbeiten nach Herstellervorgaben
Durch den Zugriff auf fahrzeugindividuelle und tagesaktuelle Informationen arbeiten Sie mit belastbaren Informationen und Systemen. -
Digitales Serviceheft
Direkte Einträge von Inspektionen in die offiziellen Zentralregister der Hersteller (wichtig für den Erhalt von Neuwagengarantien). -
Kalibrieren von Fahrerassistenzsystemen
Voller Funktionsumfang für alle FAS | ADAS inkl. aller Anleitungen und rechtssicherer Dokumentation.
Wie Original Herstellerdiagnose-Systeme funktionieren.
Original Herstellerdiagnose-Systeme bestehen grundsätzlich immer aus einem werkstatttauglichen Notebook, welches die Spezifikationen des jeweiligen Fahrzeugherstellers erfüllt, der Original Diagnosesoftware sowie der Original Diagnoseschnittstelle. Bei manchen Fahrzeugherstellern sind zudem sogenannte Datenserver notwendig, auf denen sowohl die tagesaktuellen Programmupdates, als auch in Echtzeit die Flashdaten, die Datencontainer und spezielle Anwendungen liegen.
Der Betrieb, der Original Herstellerdiagnose-Systeme nutzen möchte, wird dann beim Fahrzeughersteller registriert und es werden für ihn die Betriebsnummern und notwendigen Rollen beantragt. Anschließend wird das System spezifisch für den User konfiguriert und zur Einbindung in das Netzwerk des Betriebs angepasst.
Nutzen Sie Original-Diagnose, dann werden nach der automatischen Fahrzeugidentifizierung und Übermittlung der Ist-Daten an das Werk, erst einmal alle Informationen für die Fahrzeugbehandlung geladen. Dazu gehören Reparaturleitfäden, technische Produktinformationen und Stromlaufpläne.
Das Original-Diagnosesystem liest auch alle Steuergeräte aus und erstellt eine Ereignisspeicherliste, in denen für die aufgetretenen Fehler direkt Prüfpläne hinterlegt sind. Natürlich lassen sich auch eigene Prüfungen, Codierungen, Programmierungen und Software-Updates durchführen. Der Funktionsumfang entspricht dem, was auch Vertragsbetrieben zur Verfügung steht – vollumfänglich und lösungsorientiert.
Unverzichtbare Bausteine von Original Herstellerdiagnose-Systemen
Diagnoserechner

Es kommen stets werkstatttaugliche Notebooks oder, je nach Fahrzeughersteller, auch Tablets zum Einsatz. Alle Systeme sind mit aktuellen Betriebssystemen und leistungsfähiger sowie zukunftsfähiger Hardware ausgerüstet. So ist sichergestellt, dass die Systeme über Jahre stabil laufen, die Sicherheitsvorgaben eingehalten werden können und diese bis zum Level 3 voll supportfähig sind.
Diagnosesoftware

Über die Diagnosesoftware des jeweiligen Fahrzeugherstellers stehen alle Diagnosefunktionen und Reparaturinformationen zur Verfügung. Die Software passt sich dabei dem Fahrzeug an, das Sie zur Behandlung angeschlossen haben. Starten Sie die Software und Verbinden das Fahrzeug mit der Original Diagnoseschnittstelle, dann baut die Software eine Verbindung zur Fahrzeugdatenbank des Fahrzeugherstellers auf und stellt alle Informationen zusammen.
Diagnoseschnittstellen

Es kommen ausschließlich Original VCIs der Fahrzeughersteller zum Einsatz. Diese sind auf den Fahrzeugbestand und die Systemarchitektur der Modelle des jeweiligen Fahrzeugherstellers abgestimmt. Nur mit diesen steht der volle, fehlerfreie Leistungsumfang der Original Herstellerdiagnosesoftware zur Verfügung. Original-Diagnoseschnittstellen sind also Spezialwerkzeuge und damit unversichtbar.
Datenserver

Die Fahrzeugsoftware ist mittlerweile ein unverzichtbares Bauteil und unabdingbar für das korrekte Funktionieren moderner Fahrzeuge. Aus Produkthaftungsgründen schreiben die Fahrzeughersteller vor, dass Softwareanpassungen und Codierungen nur noch auf Basis geprüfter Entwicklungsstufen (i-Stufen / Base-Lines) durchgeführt werden dürfen. Ohne Datenserver können Sie diese Arbeiten nicht durchführen – siehe Baseline-Flashen bei Volkswagen.
Systemkonfiguration

Original Herstellerdiagnose-Systeme sind Hochleistungswerkzeuge. Daher ist ein besonders großes Augenmerk darauf zu richten, dass alle Systembausteine (Rechner, Software, Schnittstelle, Server, betriebliches Netzwerk, Berechtigungen des Nutzers, Zugriffsmöglichkeiten auf die Zentralserver) sauber, stringent und mit viel Expertise konfiguriert werden. Nur so sind diese supportfähig und können konfliktfrei funktionieren.
Schulungen

Wer die Abläufe versteht, findet schnell die Lösung. Das auch für den Umgang mit Diagnosetools. Betriebe, die wir mit Original Herstellerdiagnose-Systemen ausstatten, profitieren von speziell zugeschnittenen praxisnahen Workshops. Neben allgemeinen Grundlagen wird intensiv in kleinen Gruppen am Fahrzeug gearbeitet, damit das Erlernte sicher angewendet werden kann. Zusätzlich stehen Ihnen auch die Schulungsangebote der Fahrzeughersteller zur Verfügung.
Support

Die Qualität eines Produktes zeigt sich im praktischen Einsatz. Bei Herstellerdiagnose-Systemen sind neben Funktionsumfang, Performance und Zuverlässigkeit auch Hardwaresupport inklusive Garantie, Systemsupport, technischer Support am Fahrzeug sowie kaufmännischer Support wichtige Leistungsmerkmale. Diese sorgen dafür, dass Sie als Unternehmer Ihr volles Potenzial ausschöpfen und langfristig wirtschaftlich erfolgreich arbeiten können.
SERMI-Zertifizierung

Wir bieten Kfz-Betrieben einem umfassenden SERMI-Service. Dieser beinhaltet sowohl die Koordination Ihrer SERMI-Zulassung und -Autorisierung als auch den Support während der Nutzungsdauer. Sind Sie SERMI-zertifiziert, dann haben Sie volle Zugriffsrechte auf alle Reparatur- und Wartungsinformationen sowie zu allen sicherheits- und diebstahlrelevanten Fahrzeugfunktionen.
Weitere Hintergrundinformationen gefällig?
Es gibt zu dem ein oder anderen Thema Hintergrundinformationen, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten. Machen Sie sich bei Interesse gerne schlau und kommen Sie gerne mit Ihren Fragen auf uns zu:
Beim Baseline-Flashen wird nach der automatischen Fahrzeugidentifizierung durch Volkswagen ODIS und der Übermittlung der Ist-Daten an das Werk, im Werk zuerst einmal eine Bestandsermittlung durchgeführt. Diese wird mit dem Soll-Zustand, die fortlaufend aufgrund von Erfahrungen aus dem Feld im Werk für das Fahrzeug hinterlegt ist, abgeglichen.
Auf Basis der Soll-Ist-Analyse wird dann ein Maßnahmenpaket für die Fahrzeugbehandlung erstellt. Dieses Maßnahmenpaket enthält sogenannte Datencontainer, die auf das Fahrzeug geschrieben werden. So ein Datencontainer beinhaltet unter Umständen eine Vielzahl an Softwarekomponenten für die Steuergerätes des Fahrzeugs. Nach erfolgreichem Update stellt der Fahrzeughersteller damit sicher, dass der Gesamtverbund der Software im Fahrzeug konfliktfrei funktioniert. Das ist eine wichtige Maßnahme für die Qualität und Sicherheit sowie Grundlage für die Erfüllung der aktuellen UNECE-Verordnungen. Das Baseline-Flashen ist also ein großer Unterschied zu dem bisherigen Flashen einzelner Steuergeräte.
D³ Edge Box Voraussetzung für erfolgreiches Volkswagen Baseline-Flashen
Aktuell läuft über uns der Roll-Out der Volkswagen D³ Edge Boxen an unabhängige Betriebe in Europa. Unseren vielen D³ Edge Box - Usern wird mit den oben gemachten Ausführungen noch einmal kar, dass diese mit ihrem D3-System in das richtige Systemumfeld investiert haben und damit zukunftsfähig aufgestellt sind. Und alle Betriebe, die in der Vergangenheit über die "blaue Box" (MirrorServer 2 / MS2 / BTAC Box) an die Volkswagen AG angebunden waren und nicht auf D3 umstellen, werden laut den IT-Spezialisten der Volkswagen AG mit Problemen bei der Fahrzeugbehandlung konfrontiert werden.
Bevor Sie Investitionsentscheidungen treffen, müssen Sie den Unterschied zwischen den originalen Diagnoseinterfaces der Fahrzeughersteller und den PassThru - Schnittstellen kennlernen, die immer noch von einigen Anbietern angeboten werden, denn die Unterschiede sind gravierend.
So warnen selbst Bosch und der Hersteller des EuroDFT im Kleingedruckten vor dem Einsatz ihrer PassThru Schnittstellen bei der Programmierung von z.B. bei BMW-Fahrzeugen. Und nicht nur das, der Schnittstellenhersteller ACTIA erklärt auf unsere Nachfrage, dass es bei der Opel-Diagnose mit der Schnittstelle PassThru XS 2G zu falschen Diagnoseergebnissen kommen kann.
Die Erfahrungen von Betrieben zeigen zudem auf, dass die Programmierzeiten bei Arbeiten mit PassThru 8-mal länger (z.B. 1 Std. vs. 8 Std.) dauern kann. Unnötige Risiken und unproduktive Zeiten, müssen in Ihrem Interesse vermieden werden.
Wo liegen also die entscheidenden Unterschiede zwischen den PassThru-Lösungen und den original Diagnoseinterfaces?
- PassThru-Schnittstellen arbeiten nur einkanalig. Das heißt, dass immer nur ein Steuergerät angesprochen werden kann. Dieses kann dann im Rahmen der Kommunikation entweder gelesen oder beschrieben werden.
- Die Übertragungsgeschwindigkeit ist bei PassThru auf 500 KBit/s beschränkt. Vergleicht man diesen Datentransfer mit der maximalen WLAN-Geschwindigkeit von 450 MBit/s, dann erreicht PassThru nur ein Hundertzwölftel der WLAN-Geschwindigkeit.
- Mit PassThru-Schnittstellen kann man lediglich an Fahrzeugen ab Euro 5 arbeiten. Originalschnittstellen funktionieren hingegen abwärtskompatibel. Das heißt, dass man mit diesen auch an älteren Fahrzeugen (vor Euro 5) vollumfänglich arbeiten kann.
Original-Schnittstellen sind damit unverzichtbare Spezialwerkzeuge. Diese wurden vom Fahrzeughersteller speziell für die Modelle der Fahrzeugflotten entwickelt. Nur in Verbindung mit diesen stehen alle Funktionen der Diagnose zur Verfügung. Diese Schnittstellen sind zudem eine wesentliche Grundlage, um technischen Support vom Fahrzeughersteller erhalten zu können.
Es bleibt festzuhalten, dass es keinen Fahrzeughersteller gibt, der PassThru-Schnittstellen einsetzt. Und das aus gutem Grund, denn vollumfängliche und störungsfreie Diagnosen sowie Programmierarbeiten sind ausschließlich mit den originalen VCIs der Fahrzeughersteller möglich.
Betriebe, die wir mit dem Herstellerdiagnose-System (MDS) ausrüsten, erhalten von uns immer die entsprechenden Original-Schnittstellen.
Auf den ersten Blick klingt das Versprechen von Remote-Diagnose-Dienstleistern perfekt: Sie stecken ein herstellerunabhängiges Interface in die OBD-Buchse des Kundenfahrzeugs, rufen eine Hotline an, und ein externer Techniker übernimmt die Programmierung per Fernzugriff. Keine komplizierten Hersteller-Portale, keine eigenen Zertifikate, kein Software-Frust.
Doch diese Bequemlichkeit hat eine Kehrseite, die viele freie Werkstätten teuer bezahlen – sowohl finanziell als auch strategisch.
Die Kostenfalle: Wo bleibt Ihre Marge?
Remote-Services rechnen fast immer pro „Ticket“ oder Programmiervorgang ab. Sätze zwischen 80 und 150 Euro netto pro Klick sind keine Seltenheit. Müssen an einem Fahrzeug nach einem Unfallschaden mehrere Steuergeräte angelernt oder geupdatet werden, explodieren die Kosten.
Das Problem dabei: Diese Gebühren müssen Sie an Ihren Kunden weitergeben. Ihre eigene Marge an der Diagnosearbeit schrumpft gegen null. Sie mutieren zum reinen Erfüllungsgehilfen des Remote-Dienstleisters, der das eigentliche Geld mit Ihrem Kunden verdient. Mit einer eigenen OE-Infrastruktur zahlen Sie dagegen oft nur geringe Zeittickets der Hersteller (z. B. 10 Euro pro Stunde) und behalten den Gewinn im eigenen Haus.
Der schleichende Kompetenzabbau: Die „Knopfdruck-Falle“
Das weitaus größere Risiko von permanent genutzten Remote-Services ist jedoch der schleichende Verlust von Fachwissen in Ihrem Betrieb – ein fataler Teufelskreis:
Problem am Fahrzeug
Remote-Dienstleister buchen
Externer löst das Problem, der eigene Mechaniker schaut nur zu!
Kein Wissensaufbau im Team!
Nächstes Mal wieder hilflos!
Wenn Ihre Diagnosetechniker bei jedem komplexeren Fehler nur noch das Kabel einstecken und die Verantwortung an einen externen Server abgeben, verlernt das Team das logische Denken in der Tiefe der modernen Fahrzeugelektronik. Die logische Folge:
- Abhängigkeit: Fällt der Server des Dienstleisters aus oder ist die Hotline überlastet, steht Ihre Hebebühne still. Sie können Ihren Kunden keine Auskunft geben.
- Wertverlust der Werkstatt: Der Wert einer freien Werkstatt bemisst sich heute längst nicht mehr nur nach Werkzeug und Hebebühnen, sondern nach dem Know-how der Mitarbeiter. Wer intern keine Elektronik-Kompetenz besitzt, verliert langfristig den Anschluss.
- Mitarbeiter-Demotivation: Gute Kfz-Mechatroniker wollen Fehler finden und lösen. Werden sie zum reinen „Kabel-Einstecker“ degradiert, sinkt die Berufszufriedenheit.
Die goldene Regel für Ihren Erfolg
Nutzen Sie Remote-Services maximal als „Sicherheitsnetz“ oder Backup für absolute Exoten. Die Standard-Diagnose, Codierungen und Software-Updates an Ihren Volumenmarken (VW, BMW, Mercedes & Co.) gehören als Kernkompetenz direkt auf die Original-Diagnosesysteme Ihrer eigenen Mannschaft. Nur so bleibt das Wissen in Ihrem Betrieb – und das Geld auf Ihrem Konto.
Kosten-Nutzen-Vergleich: Herstellerdiagnose vs. Remote-Dienstleister
| Kriterium | Herstellerdiagnose (Self-Service) | Remote-Services |
|---|---|---|
|
Kosten pro Vorgang
|
Sehr gering (Hersteller-Zeitticket, z. B. 5–15 € / Std.) |
Hoch (Pauschalpreise pro Programmierung, ca. 80–150 €) |
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Fixkosten
|
Einmalig Hardware + SERMI-Zertifizierung |
Keine oder geringe Grundgebühr |
|
Lernkurve Team
|
Steil: Werkstatt baut echtes Expertenwissen auf |
Sinkend: Team wird zum reinen Kabel-Einstecker |
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Umsatzrendite
|
Verbleibt zu über 90 % in Ihrer Werkstatt |
Schrumpft stark, da Dienstleister mitverdient |
|
Zeitliche Flexibilität
|
Sofort startbereit bei Bedarf |
Abhängig von Verfügbarkeit des Remote-Technikers |
Herstellerdiagnose-Systeme sind echte Problemlöser
Ob sporadische Softwarefehler, Nachrüstungen, Assistenzsysteme oder komplex vernetzte Steuergeräte – originale Herstellerdiagnose-Lösungen liefern gezielte Fehlersuche statt teurem Teiletausch auf Verdacht. Werkstätten erhalten Zugriff auf aktuelle Softwarestände, Technische Produktinformationen, geführte Diagnoseabläufe und originale Programmierfunktionen. Das spart Zeit, reduziert Fehlreparaturen und sorgt für eine fachgerechte Reparatur auf Herstellerniveau. Lesen Sie, welche Erfahrungen Nutzer mir diesen Systemen gemacht haben.
Audi TT - Knacken in der Lenkung
Werkstattbericht / Diagnoseprotokoll
Fahrzeug: Audi TT FV
Beanstandung des Kunden:
„Geräusche und ein in der Lenkung spürbares Knacken beim Rangieren und bei Lenkbewegungen.“
Durchgeführte Arbeiten:
Nach der Fahrzeugannahme haben wir das Herstellerdiagnosesystem ODIS der Volkswagen AG gestartet und eine vollständige Fahrzeugdiagnose durchgeführt. Zunächst haben wir den Fehlerspeicher aller relevanten Steuergeräte ausgelesen. Dabei konnten wir keine abgelegten Fehler oder Ereignisse feststellen, die mit der Kundenbeanstandung in Zusammenhang stehen.
Im weiteren Verlauf haben wir die Technischen Produktinformationen (TPI) innerhalb von ODIS aufgerufen und eine symptomorientierte Suche durchgeführt. Über den Verzeichnisbaum konnten wir ein bekanntes Fehlerbild identifizieren, das exakt den beschriebenen Geräuschen entspricht.
Laut Herstellerinformation liegt die Ursache in der Einstellung der Gummianschlagpuffer der Motorhaube. Wir haben daraufhin die Anschlagpuffer jeweils um eine Umdrehung herausgedreht und anschließend eine Probefahrt durchgeführt.
Ergebnis:
Die knackenden Geräusche waren nach der Einstellung nicht mehr vorhanden. Das Fahrzeug konnte anschließend ohne weitere Beanstandungen an den Kunden übergeben werden.
Bewertung:
Durch die Nutzung der Herstellerdiagnose ODIS sowie der hinterlegten Technischen Produktinformationen konnten wir die Ursache schnell und zielgerichtet ermitteln. Ohne diese Herstellerinformationen wäre eine deutlich umfangreichere Fehlersuche mit unnötigen Reparaturversuchen und zusätzlichen Kosten sehr wahrscheinlich gewesen.
VW T6.1 - Nachrüsten einer Anhängerkupplung
Werkstattbericht / Nachrüstungsprotokoll
Fahrzeug: Volkswagen Multivan T6.1
Auftrag des Kunden:
„Nachrüstung einer original abnehmbaren Anhängerkupplung zum Ziehen eines Caravans. Alle Komfort- und Sicherheitsfunktionen sollen vollständig herstellerkonform funktionieren.“
Durchgeführte Arbeiten:
Nach der Fahrzeugannahme haben wir zunächst geprüft, ob für das Fahrzeug eine herstellerkonforme Nachrüstung einer Anhängerkupplung möglich ist. Hierzu haben wir die über IAM-NET.EU bereitgestellten Volkswagen-Listen für Um- und Nachrüstungen eingesehen und die vorhandenen Fahrzeugdaten überprüft.
Dabei wurde festgestellt, dass das Fahrzeug ab Werk mit der Vorbedingung „PR-Nummer 1D0“ ausgestattet ist und somit die technische Voraussetzung für eine Nachrüstung erfüllt.
Anschließend haben wir über den Originalteile-Dienst eine originale abnehmbare Volkswagen-Anhängerkupplung bestellt und die mechanische Nachrüstung gemäß Herstellervorgaben durchgeführt. Hierzu gehörten die Montage der Anhängerkupplung, des Leitungssatzes sowie der elektrischen Komponenten inkl. Steuergerät.
Nach Abschluss der mechanischen Arbeiten haben wir das VW Herstellerdiagnosesystem verwendet, um die Fahrzeugsoftware an die neue Ausstattung anzupassen. Die Freischaltung und Parametrierung erfolgte unter Verwendung des Maßnahmencodes „35AB8“.
Im Rahmen der Softwareanpassung wurden sämtliche relevanten Steuergeräte aktualisiert und die Anhängerkupplung herstellerkonform in die Fahrzeugkonfiguration integriert. Dadurch stehen alle Komfort- und Sicherheitsfunktionen, wie unter anderem ESP-Anhängerstabilisierung, Getriebesteuerung, Motorsteuerung sowie die zugehörigen Assistenzsysteme, vollständig zur Verfügung.
Ergebnis:
Die Nachrüstung wurde erfolgreich durchgeführt. In der Verbauliste beziehungsweise Fahrzeugdatenbank des Herstellers ist für das Fahrzeug nun die PR-Nummer „1D2“ hinterlegt. Dadurch wird das Fahrzeug seitens des Herstellers so geführt, als wäre die Anhängerkupplung bereits ab Werk verbaut gewesen.
Bewertung:
Durch die Verwendung von Originalteilen, den Zugriff auf die herstellerspezifischen Nachrüstinformationen sowie die softwareseitige Integration über ODIS konnten wir eine vollständig herstellerkonforme Nachrüstung durchführen. Der Kunde kann seinen Caravan nun mit sämtlichen vorgesehenen Komfort- und Sicherheitsfunktionen sicher betreiben.
Mercedes-Benz GLE - sporadischer Ausfall MBUX
Werkstattbericht / Diagnoseprotokoll
Fahrzeug: Mercedes-Benz GLE 400d (W167)
Beanstandung des Kunden:
"Wiederholter sporadischer Ausfall des MBUX-Systems. Während des Ausfalls stehen Frontkamera, Rückfahrkamera, Navigationssystem, Parkassistenten und die Klimasteuerung nicht zur Verfügung.“
Durchgeführte Arbeiten:
Nach der Fahrzeugannahme haben wir das Original-Herstellerdiagnosesystem für Mercedes-Benz gestartet und die Diagnose-Applikation XENTRY verwendet. Das System stellte automatisch eine Verbindung zum Fahrzeug her und identifizierte die vorhandenen Steuergeräte.
Im weiteren Verlauf haben wir mit XENTRY die Prüfung des diebstahlgeschützten Steuergeräts „MBUX Multimediasystem“ durchgeführt. Dabei wurde festgestellt, dass für das Steuergerät eine neue Softwareversion seitens des Herstellers verfügbar ist.
Nach Auswahl des Programmiergrundes „Gesamtsystem zeitweise ohne Funktion / startet nicht bei Zündung an“ haben wir die Programmierung und Softwareaktualisierung gemäß Herstellervorgaben durchgeführt.
Die Programmierung des Steuergeräts verlief fehlerfrei und konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Die gesamte Programmierzeit betrug rund 55 Minuten. Anschließend wurden sämtliche Systeme überprüft und eine Funktionskontrolle durchgeführt. Dabei arbeiteten das MBUX-System, die Front- und Rückfahrkamera, das Navigationssystem, die Parkassistenzfunktionen sowie die Klimasteuerung wieder ohne Auffälligkeiten.
Das vollständige Diagnose- und Programmierprotokoll wurde abschließend in der Kundenakte abgespeichert und dokumentiert.
Ergebnis:
Das Fahrzeug konnte nach erfolgreicher Softwareaktualisierung ohne weitere Beanstandungen an den Kunden übergeben werden. Die Systeme arbeiten seit dem wieder stabil und konfliktfrei.
Bewertung:
Durch die Verwendung des Original-Herstellerdiagnosesystems konnten wir die Ursache gezielt identifizieren und eine herstellerkonforme Softwaremaßnahme durchführen. Ohne Zugriff auf das Herstellerdiagnose-System und die originalen Programmierdaten wäre eine zielgerichtete Diagnose und Instandsetzung kaum möglich gewesen. Die Nutzung der Herstellerdiagnose ermöglicht uns den direkten Zugriff auf aktuelle Softwarestände, geführte Diagnoseabläufe und vollständige Systemintegration – dadurch bleibt die Kompetenz vollständig in der eigenen Werkstatt erhalten.
Audi A6 - Tausch Frontscheibe und Kalibrierung

Werkstattbericht / Diagnoseprotokoll
Fahrzeug: Audi A6 (C8 / 4A)
Beanstandung des Kunden:
"Steinschlag im Sichtfeld der Frontscheibe. Austausch der Windschutzscheibe und Kalibrierung der Frontkamera vorgeschrieben und notwendig."
Durchgeführte Arbeiten:
Nach dem fachgerechten Austausch der Frontscheibe wurden die vom Fahrzeughersteller vorgeschriebenen Kalibrier- und Prüfarbeiten für die Fahrerassistenzsysteme durchgeführt.
Gemäß Herstellervorgaben erfolgte zunächst eine Eingangsachsvermessung mittels 3D-Achsmesstechnik. Ziel dieser Messung war die Überprüfung aller relevanten Fahrwerks- und Achsgeometriewerte, da diese die Grundlage für eine korrekte Kalibrierung der kamerabasierten Assistenzsysteme darstellen. Die Vermessung ergab, dass sämtliche Messwerte innerhalb der vom Hersteller vorgegebenen Toleranzbereiche lagen.
Vor Beginn der Kalibrierung wurde zusätzlich die für das Steuergerät 5C [Spurhalteassistent (LDW)] vom Fahrzeughersteller bereitgestellte Feldmaßnahme durchgeführt. Hierbei wurde die aktuelle Softwareversion mittels Herstellerdiagnosesystem ODIS aufgespielt und die Maßnahme erfolgreich abgeschlossen.
Anschließend wurde auf Basis der zuvor ermittelten Achsvermessungswerte das Kalibrierziel (VAS-Target) entsprechend den Herstellervorgaben positioniert und ausgerichtet. Danach erfolgte die Kalibrierung des kamerabasierten Fahrerassistenzsystems mit dem Herstellerdiagnosesystem ODIS.
Nach erfolgreichem Abschluss wurden die Diagnose- und Kalibrierprotokolle erstellt und dokumentiert. Die Unterlagen wurden sowohl in der Kundenakte archiviert als auch über den automatisierten Datenaustausch des Herstellerdiagnosesystems an die Fahrzeugdatenbank des Fahrzeugherstellers übertragen.
Ergebnis:
Die Kalibrierung der Fahrerassistenzsysteme konnte erfolgreich und ohne Beanstandungen abgeschlossen werden. Alle erforderlichen Diagnose-, Software- und Kalibriermaßnahmen wurden gemäß den Vorgaben des Fahrzeugherstellers durchgeführt und dokumentiert.
Bewertung:
Durch die Nutzung der Herstellerdiagnose ODIS, des vernetzten ADAS-Kalibriersystems sowie der 3D-Achsmesstechnik konnte die Kalibrierung der sicherheitsrelevanten Fahrerassistenzsysteme vollständig nach Herstellervorgaben durchgeführt werden. Die dokumentierte Durchführung gewährleistet einen rechts- und haftungssicheren Reparaturprozess auf Herstellerniveau.
Insbesondere bei Arbeiten an Fahrerassistenzsystemen ist die Einhaltung der vorgegebenen Kalibrier- und Dokumentationsprozesse von entscheidender Bedeutung. Ohne den Zugang zu den Original-Herstellerinformationen, der Herstellerdiagnose sowie den erforderlichen Kalibrier- und Messtechnologien wäre eine fachgerechte und nachweisbare Durchführung dieser Arbeiten nicht möglich. In vielen Fällen würde die Verantwortung für die korrekte Funktion der Systeme andernfalls auf den ausführenden Betrieb übergehen.
Die eingesetzten Systeme ermöglichen eine Reparaturqualität auf Herstellerniveau und leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Verkehrssicherheit sowie zur rechtssicheren Dokumentation der durchgeführten Arbeiten.
Danke an dieser Stelle auch IAM-NET.EU für die Möglichkeiten, die ihr uns mit der Herstellerdiagnose, dem 3D Achsmess-System und dem vernetzten ADAS-System bietet.
Porsche Carrera 991 - Nachrüstung Tempostat

Werkstattbericht / Diagnoseprotokoll
Fahrzeug: Porsche 911 Carrera S (Typ 991.1)
Auftrag des Kunden:
"Nachrüstung einer Geschwindigkeits-Regel-Anlage (Tempostat) mit voller Porsche System - Integration."
Als auf die Marke Porsche spezialisierter unabhängiger Kfz-Betrieb bieten wir eine Vielzahl von Original-Nachrüstlösungen (Tequipment) an. Für das vorliegende Fahrzeug wurde die Nachrüstung der automatischen Geschwindigkeits-Regel-Anlage für den Geschwindigkeitsbereich von 30 bis 240 km/h durchgeführt.
Hierzu wurde zunächst der serienmäßige Lenkstockhebel ausgebaut und durch einen Original-Porsche-Lenkstockhebel mit integrierter Bedienfunktion für die Geschwindigkeits-Regel-Anlage ersetzt. Die Nachrüstung erfolgte unter Verwendung von Original-Porsche-Teilen entsprechend den Herstellervorgaben.
Nach dem mechanischen Einbau wurde das Fahrzeug mit dem Porsche-Herstellerdiagnosesystem PIWIS verbunden. Über die Online-Funktionen des Diagnosesystems erfolgte anschließend die erforderliche Codierung und Parametrierung der neu verbauten Ausstattung. Nach erfolgreichem Abschluss der Codierung wurden sämtliche Systemfunktionen überprüft.
Abschließend wurde eine Probefahrt durchgeführt, bei der die ordnungsgemäße Funktion der Geschwindigkeits-Regel-Anlage unter realen Fahrbedingungen kontrolliert und bestätigt werden konnte.
Ergebnis:
Die Nachrüstung der Geschwindigkeits-Regel-Anlage konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Die Funktion arbeitet uneingeschränkt und entspricht hinsichtlich Bedienung und Funktionalität dem Auslieferungszustand eines entsprechend ab Werk ausgestatteten Fahrzeugs.
Bewertung:
Durch die Verwendung von Original-Porsche-Tequipment, die herstellerkonforme Installation sowie die anschließende Online-Codierung mit dem Porsche-Diagnosesystem PIWIS konnte die Nachrüstung vollständig gemäß den Vorgaben des Fahrzeugherstellers durchgeführt werden.
Die Nutzung der Herstellerdiagnose gewährleistet eine korrekte Integration der nachgerüsteten Funktion in die bestehende Fahrzeugarchitektur und ermöglicht eine fachgerechte Dokumentation der durchgeführten Arbeiten. Für den Kunden ergibt sich hierdurch eine komfortable und vollständig in das Fahrzeug integrierte Erweiterung des Ausstattungsumfangs.
Da es sich um eine originale Nachrüstung unter Verwendung freigegebener Komponenten und Herstellersysteme handelt, bleibt eine gegebenenfalls bestehende Porsche Approved Garantie von der durchgeführten Maßnahme unberührt.
BMW X5 - Inspektion und Lösung von Getriebeproblemen

Werkstattbericht / Diagnoseprotokoll
Fahrzeug: BMW X5 (F15)
Auftrag des Kunden:
"Durchführung des fälligen Wartungsservice inklusive Getriebeölspülung. Im Rahmen der Fahrzeugannahme wurde der Kunde, wie üblich, nach möglichen Auffälligkeiten oder Beanstandungen am Fahrzeug befragt. Hierbei gab er an, dass das Automatikgetriebe gelegentlich verzögert oder ruckartig schalte."
Durchgeführte Arbeiten:
Zunächst wurde der vom Hersteller vorgeschriebene Wartungsservice am Fahrzeug durchgeführt. Anschließend erfolgte die Getriebeölspülung nach der bewährten ZF-Methode. Dabei wurde das Getriebeöl nicht lediglich gewechselt, sondern das gesamte Getriebesystem einschließlich Ölwandler und Ölleitungen gespült, um möglichst alle Ölalterungsrückstände und Ablagerungen aus dem System zu entfernen.
Im Anschluss an die mechanischen Arbeiten wurde das Fahrzeug mit dem BMW-Herstellerdiagnosesystem ISTA verbunden. Über die Herstellerdiagnose erfolgte eine Überprüfung der vorhandenen Softwarestände sowie die Aktualisierung des Getriebesteuergeräts auf den aktuell freigegebenen Softwarestand des Fahrzeugherstellers.
Nach Abschluss der Programmierung wurden die relevanten Systemfunktionen überprüft und eine ausführliche Probefahrt durchgeführt, um das Schaltverhalten des Automatikgetriebes unter verschiedenen Betriebsbedingungen zu bewerten.
Ergebnis:
Nach Durchführung der Getriebeölspülung und der Softwareaktualisierung zeigte das Automatikgetriebe ein deutlich verbessertes Schaltverhalten. Die zuvor beschriebenen verzögerten und teilweise ruckartigen Schaltvorgänge konnten nicht mehr festgestellt werden. Das Getriebe arbeitet nun wieder komfortabel und einwandfrei.
Der Kunde wurde über die durchgeführten Arbeiten informiert und zeigte sich mit dem Reparaturergebnis sehr zufrieden.
Bewertung:
Die Kombination aus fachgerechter Getriebeölspülung nach der ZF-Methode und der anschließenden Softwareaktualisierung des Getriebesteuergeräts stellte eine zielgerichtete und nachhaltige Lösung der Kundenbeanstandung dar.
Durch die Nutzung des BMW-Herstellerdiagnosesystems ISTA konnten die aktuellen Softwarestände überprüft und die erforderlichen Programmierarbeiten nach Herstellervorgaben durchgeführt werden. Gerade bei modernen Fahrzeugen mit komplexen Steuergeräteverbünden sind solche Maßnahmen ein wesentlicher Bestandteil einer fachgerechten Instandsetzung.
Ohne den Zugang zur Original-Herstellerdiagnose und den damit verbundenen Programmier- und Updatefunktionen wäre die Durchführung dieser Arbeiten in der erforderlichen Qualität und nach Herstellervorgaben nicht möglich gewesen.
Ihr Weg zu Original Herstellerdiagnose-Systemen
Sie wollen unabhängig von Vertragshändlern oder Remote-Dienstleistern arbeiten und Ihre Kundenaufträge auch an modernsten Fahrzeugen vollständig in Ihrem eigenen Betrieb durchführen? Dann sind Original Herstellerdiagnose-Systeme genau die richtige Lösung für Sie!
Mittlerweile decken wir alle Fahrzeughersteller mit Original Herstellerdiagnose-Systemen ab. Es bleiben also keine Wünsche offen und Sie haben die Qual der Wahl. Bitte beachten Sie, dass Sie sich aufgrund der zunehmenden technischen Komplexität und Digitalisierung auf Ihre Hausmarken fokussieren sollten. Wählen Sie daher nur die Marken aus, auf die Sie sich tatsächlich spezialisieren wollen.

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf.
Haben Sie Fragen zum Thema Herstellerdiagnose-Systeme, dann sprechen Sie uns direkt an. Ein Experte unseres Teams ist gerne persönlich für Sie da und freut sich auf den Austausch.
Telefon +49 (0) 231-758157-0
Toolbox
Info-Center
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Original Diagnose-Systeme
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Marketing für Spezialsiten
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SERMI-Service
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Original-Werkstattausrüstung
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